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Stadt | USA: Las Vegas - Ankunft "The Strip"

aus Sammlung: Olcas in den USA

  • Tour Id 502
  • Hinzugefügt am 16. Jan 2012 - 17:17 Uhr
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Aufrufe: 21 | Prints: 16 | Diese Tour gefällt einer Person

Beschreibung

Wie schon vorab bemerkt, erst als wir mit den Koffern im Schlepp unter der heißen Sonne Nevadas standen und nach unserer Mietwagenfirma Ausschau hielten, war Olga 100%-ig in Urlaubsstimmung. Ungewöhnlich für uns nur, daß bei Sonnenschein und Palmen ringsherum das Anziehen eines Pullis doch sehr ratsam war, aber wir dürfen eines nicht vergessen: Mitte Februar ist ja immer noch Winter (selbst Weihnachtsdeko hatten wir in der kommenden Woche an manchen Häusern gesehen). Gut, es war mit ca. 20 Grad Celsius nicht sonderlich kalt, doch Wüste - und so sah das Ganze um uns herum ja aus - hatten wir uns doch immer etwas anders vorgestellt. Ein Transferbus hat uns zur Mietwagenfirma gefahren und schon nach einigen Minuten durfte Carsten sich in die Schlange der Mietwageninteressierten einreihen, während Madame Olga frauen-like sofort mit einer älteren Service-Mitarbeiterin ein Schwätzchen hielt. Auf dem Parkplatz durften wir uns dann im Bereich "Midsize" einen Wagen aussuchen und die Wahl fiel auf einen dunkelblauen Chevrolet Malibu Maxx LT V6 - der geneigte deutsche Mietwagenkenner vermutet unter der zweitkleinsten Klasse "Midsize" aber bestimmt nicht ein Auto, welches mit einem Audi A6 vergleichbar und mit ca. 210 PS unter der Haube ausgestattet ist. Nur das Fehlen beider Nummernschilder verwunderte etwas und als wir verunsichert nachfragten bekamen wir die Antwort, daß dieser Wagen brandneu und in Nevada weder vorne (das kannten wir ja schon aus New York) noch hinten ein Nummernschild Pflicht sei. Einzig ein von innen an die Windschutzscheibe geklebter kleiner Fetzen Papier wies dieses Vehikel als angemeldet und nicht geklaut aus ... wieder mal was dazugelernt.
 
Auf der Fahrt zum Hotel hatten wir dann im Hellen (es war ca. 16 Uhr Ortszeit, bei 9 Stunden Zeitverschiebung) unsere ersten AHs und OHs obgleich der riesigen Hotelanlagen auf dem Las Vegas Boulevard South ("The Strip", der Hauptstraße durch diese Wüstenstadt) und der Dinge, die man sonst nur aus dem Fernsehen (z.B: "Ocean's Eleven", "Con Air") oder aus Büchern kannte: das Eingangs-Willkommensschild von Las Vegas, sowie die großen Themenhotels Bellagio, Paris Las Vegas, New York-New York, Caesars Palace, Luxor, Mirage, MGM Grand, Venetian Resort, Treasure Island, Wynn, uvm.. Da es noch nicht allzu spät für's Einchecken war, machten wir auch einen kleinen Abstecher zu unserer Hochzeitskapelle bevor wir schließlich zum Mardi Gras-Hotel fuhren.
Nach dem Abwerfen des Kofferballastes ging es erst einmal ab ins hoteleigene Restaurant, um den pappigen Resten des noch pappigeren Flugzeugessens Gesellschaft in Form von Rib Eye Steak (Carsten) und Riesengarnelenspieß (Olga) zu geben. Aber nicht ohne die amerikanischen Gepflogenheiten zu respektieren: an den Platz wird man gebracht, auch wenn es augenscheinlich viele freie Tische zum Sitzen gibt und kein Kellner in Sichtweite ist. So durften wir dann endlich nach 15 Minuten Warten, Bestellen und nochmals Warten völlig ausgehungert in unsere Essenswahl beißen und dabei auf 10 TV-Bildschirmen und einer Großbildleinwand den Geschehnissen eines - für Amerikaner und Wettenden wohl sehr spektakulären - Footballspiels folgen.

Es sollte die erste große Entscheidung des abklingenden Tages folgen: der Müdigkeit oder der Neugierde nachgeben ? Ein paar Minuten später waren wir per Monorail für 5$ und per Pedes bereits auf dem Strip unterwegs    ;o)

Bevor wir dann völlig erschöpft und mit plattgelatschten Füßen auf einem der beiden Kingsize-Betten unseres Zimmers einschliefen, dachte wohl jeder noch einmal über die gerade gewonnenen Eindrücke nach ... Fußgänger sind hier (außer auf dem Strip) völlig ungewohnt und stellen ein visuelles Hindernis für jeden Autofahrer dar ... ausgerechnet unsere Monorail-Strecke vor dem Hotel ist die einzige kostenpfichtige der Stadt ... Las Vegas im Dunkeln ist ein Phänomen für sich - unglaublich ... die musikalischen Wasserspiele am See des Bellagio sind noch imposanter als man bei "Ocean's Eleven" in der Endsequenz gesehen hat (wir hatten bei diesem Mal sogar dieselbe Musik wie im Film) ... "Sex in this City" ist kein Thema, dafür stehen überall Typen mit Sex-Visitenkarten rum und versuchen ihre Damen telefontechnisch bzw. mit Bringdienst an jeden Vorbeilaufenden abzugeben ... und "last but not least" unser Hotel ist zwar nur drei Blocks vom Strip entfernt, aber nach 11 Stunden Flug, wenig Schlaf und vielleicht auch etwas Jetlag ist dieser 20 min-Fußmarsch doch recht beschwerlich.   

Verwandte Suchbegriffe

Flugreise, Amerika, Reise, Hochzeit, Hochzeitsreise

Einsteller: nimkenja

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