Suche

Wer ist online

2 Gäste online.

Noch nicht registriert oder angemeldet. Hier registrieren.

See | Deutschland: Das Echo vom Königsee

aus Sammlung: Königsee

  • Tour Id 548
  • Hinzugefügt am 10. Mär 2012 - 22:33 Uhr
  nächste Tour ->

Aufrufe: 146 | Prints: 31 | Diese Tour gefällt einer Person

Beschreibung

Heute beschlossen wir die Berge mit Wasser zu kombinieren und fuhren zum Königssee ins Berchtesgadener Land. Die Autofahrt war ganz entspannt, aber wir haben ganz schnell festgestellt, dass diese Gegend touristisch gesehen völlig erschlossen war. Die Parkplatzgebühr lag bei 3 Euro pro Tag, unsere Kurkarte hatte hier keine Gültigkeit und um 11 Uhr war an ein schattiges Plätzchen nicht mehr zu denken, denn das Automeer war um diese Zeit schon beeindruckend groß. Der Weg zur Anlegestelle der Königssee-Boote war umrandet mit Ständen und Läden, welche alle möglichen Waren feilboten: Steine, Brötchen mit Leberkäse, Dirndl, Ketten von der Rolle, Nippes & Schnullifax, Postkarten mit dem eigenen Konterfei, Taschen, Uhren - es erinnerte Olga etwas an den Polenmarkt.

Die Aufteilung der Reisewilligen auf den Booten war ebenfalls sehr durchorganisiert. Man bekommt die Tickets mit einer Nummer des Bootes. Diese Nummer wird einfach ausgerufen, danach stellt man sich an der entsprechenden Anlegestelle an. Wir hatten die Nummer 33 bekommen, als gerade die 29 eingeladen wurde. Für einen Aufenthalt auf dem Marktplatz war es einfach zu heiß. Wir setzten uns in die Nähe des Wassers, Kinder auf dem Steg, Carsten auf den nahen Weg und Olga auf ein abstehendes Stück der kleinen Holzbrücke. Jede Menge Enten und Gänse schwammen am Steg herum, in der Hoffnung, etwas zu fressen zu bekommen und hunderte kleiner Fische hatten die gleiche Idee. Stephanie war sogar so mutig, dass sie ihre Füße ins kalte Wasser des Königssees eintauchte. Ein kleiner Hund hatte enormen Durst und konnte einfach nicht aufhören, das kühle, klare Nass zu trinken.

Als das Boot Nummer 31 aufgerufen wurde gingen wir schon zu unserem voraussichtlichen Steg. Irgendwie fehlten aber noch ein paar Leute und da wir ohnehin schon vor Ort waren hat man uns einfach jetzt schon mitgenommen. So mussten wir nicht die 50 Minuten warten, welche ursprünglich vorgesehen waren, sondern konnten unsere Wartezeit um ca. 10 Minuten verkürzen. Auf einer Bank gab es sogar ausreichend Platz für uns vier und schon bald schipperte unser Elektroboot durch das türkisfarbene Wasser. Unterwegs erklärte uns der Reisebegleiter die besonderen Stellen am Königssee. Gleich am Anfang der Route sah man den Jenner-Felsen (1.874 m hoch). Ein rotes Kreuz auf der Falkensteiner Wand erinnerte an ein Unglück vom 1688, als ein Boot mit 70 Pilgern wegen eines Gewitters untergegangen war. Die tiefste Stelle vom See misst übrigens über 200 m!

Man konnte den Malerwinkel bewundern und auch in der Ferne das Diplomatenhaus von Adolf Hitler erkennen (Kehlsteinhaus in 1834 m Höhe). Ein schöner Anblick ist auch der Königsbachfall, welcher 1600 m hoch ist. An der berühmten Echowand ist unser Boot kurz stehen geblieben und der Bootskapitän hat uns eine Melodie auf der Trompete vorgespielt, um zu zeigen, wie schön und oft das Echo klingt. Dafür durften dann die Passagiere mit klingender Münze bar bezahlen, was Olga nochmals bewies, dass diese Gegend sich voll und ganz auf Touristen eingestellt hat. Natürlich sah man auch den Watzmann, den zweithöchsten Berg Deutschlands, in Begleitung seiner versteinerten Familie.

Eines der schönsten Motive des Königsees konnten wir uns auch nicht entgehen lassen: die schnuckelige St. Bartholomä Kirche mit ihren roten Zwiebeltürmchen. Wir stiegen an dieser Zwischenstation aus und besuchten die um 1134 erbaute Kirche. Sie ist innen ziemlich klein, aber sehr einladend, wohl nicht zuletzt, weil es dort kühler als draußen war. Wir gingen auch um das jetzt zum Restaurant umfunktionierte Jagdschloss und kehrten erneut zurück zur Anlegestelle. Diesmal hatten wir unsere Reisewürstchen im Gepäck und aßen sie mit dem ebenfalls mitgebrachtem Brot im Schatten der Bäume unter den Blicken der zahlreichen Enten.

Nach dieser Pause wollten wir zu der Endstation an diesem See fahren - Salet. Unterwegs haben wir noch den Schrainbachfall gesehen, welcher Olga sogar noch besser gefiel als sein Vorgänger. In Salet angekommen liefen wir zum Obersee, welcher im 11. Jahrhundert durch einen Moränenwall und einen Bergsturz vom Königsee abgetrennt wurde. 

Verwandte Suchbegriffe

See, Ausflug, Überfahrt, Sehenswürdigkeiten, Berge, Natur

Einsteller: nimkenja

  nächste Tour ->

Kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden.

 

Alle Touren für Königsee

Deutschland | Landschaft: Seevon: nimkenja | in: Königsee

Das Echo vom Königsee

mehr…

Heute beschlossen wir die Berge mit Wasser zu kombinieren und fuhren zum Königssee ins Berchtesgadener Land. Die Autofahrt war ganz entspannt, aber wir haben ganz

 

Deutschland | Landschaft: Seevon: nimkenja | in: Königsee

Rund um den Königsee

mehr…

Nach ca. 15 Minuten Fußmarsch erreichten wir bereits den Obersee, welcher, wie im Reiseführer versprochen, wirklich schön aussah: türkisfarbenes Wasser und die